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Regionalmarketing "Der Teltow" konstituiert sich / Für später auch ein Büro geplant

REGION TELTOW Der Verein Regionalmarketing "Der Teltow" soll in wenigen Wochen aus der Taufe gehoben werden. Wie vier Gründungsmitglieder gestern mitteilten, werde derzeit eine Satzung erarbeitet. Ein eigenes Logo und die genaue Organisationsstruktur würden folgen.

Der Verein will grenzübergreifend tätig werden. So gehören die Städte Teltow und Ludwigsfelde sowie die Gemeinden Stahnsdorf, Kleinmachnow und Großbeeren zum geplanten Einzugsbereich. Aber auch die Berliner Bezirke Steglitz, Zehlendorf, Lankwitz, Mariendorf, Tempelhof und Neukölln ordnet der Verein der Region "Teltow" zu.

Die Vermarktung des Gebietes soll vorrangig unter dem Motto "Naherholungsgebiet" vorangetrieben werden. "Als Brücke zum Naturpark Nuthe-Nieplitz und Fläming hat die Region beste Chancen", sagte Uwe Stenzel, der seit fünf Jahren Radtouren durch das Gebiet anbietet. Die Abgrenzung zwischen Brandenburg und Berlin müsse dabei überwunden werden. "Wir wollen eine neue Identität im Altkreis Teltow schaffen mit der ehemaligen Kreisstadt Teltow als Zentrum."

Um Projekte, Initiativen, Unternehmen oder auch Einzelpersonen, die Bedeutung für die Region haben, auszeichnen zu können, will der Verein Kriterien für ein "Gütesiegel" entwickeln. Außerdem soll ein Preis gestiftet werden, der nach dem Vorbild des Hollywood-Oscars "Toscar" heißen wird. Insbesondere Bürgerinitiativen, die in der Wahrnehmung der Verwaltungen bislang "zu kurz gekommen sind", sollen mit dem Teltower Oscar prämiert werden.

Auf eine weitere geplante Aktion des Vereins wies Gründungsmitglied Elisabeth Camin-Schmid hin. Die Region habe in den vergangenen Jahren einen gewaltigen Zuzug zu verkraften gehabt. "Diese Menschen wollen wir integrieren", so Schmid, die auch Sprecherin der Lokalen Agenda-Gruppen in Teltow ist. So soll ein "Begrüßungspaket" für Neubürger geschnürt werden, mit dessen Hilfe eine schnelle Orientierung am neuen Wohnort möglich ist.

Als Konkurrenz zum Teltower Stadtmarketing, für das per Ausschreibung derzeit ein Kandidat gesucht wird, sieht sich der Verein nicht – eher als "Ergänzung". Man könne sich sogar eine Zusammenarbeit vorstellen. "Das reine Stadtmarketing greift aber unserer Ansicht nach zu kurz", so Camin-Schmid. Der Verein will eine "Plattform" sein, auf der sich vielfältige Initiativen vernetzen können.

Die Finanzierung einzelner Projekte wie zum Beispiel die Erstellung von gedrucktem Material soll über die Mitgliedsbeiträge abgesichert werden. Auf Dauer ist über die Präsenz im Internet hinaus die Einrichtung eines Büros geplant. "Wir werden den Kontakt zu den ehrenamtlichen Initiativen zwar beibehalten, wollen die Arbeit aber professionell gestalten." Dafür müssten die Mitglieder zunächst in Vorleistung gehen. sti

Der Verein wurde im April 2016 aufgelöst. Die Bezeichnung e.V. gilt daher nicht mehr.