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Verein Regionalmarketing „Der Teltow“ stellt erstes Tourismus-Projekt vor

Feste Sandwege, Waldwege, Plattenwege – „diese Strecken können sofort in Betrieb genommen werden“, sagt Christine Dunkel vom Verein Regionalmarketing „Der Teltow“. Unter dem Titel „Teltow-Bike“ stellte der erst kürzlich gegründete Verein sein erstes Projekt zur Förderung des Fahrradtourismus vor. Jeweils vier Ost-Westund Nord-Südrouten wurden ausgearbeitet, die sich am „Mauerweg“ und im Bereich der Regionalparkrouten „Wege im Südraum“ orientieren. Zudem können Fahrradtouristen einem Rundkurs folgen: Der von der Teltower Altstadt zum Dorfkern von Kleinmachnow und weiter zum Stahnsdorfer Südwestfriedhof führt, dann über Güterfelde, die alten Teltowdörfer, auf der L40 nach Großbeeren. Weiter geht es über Diedersdorf zum Rangsdorfer See und zurück vom Bahnhof Blankenfelde an derB96 und der L76 bis zur „Grünen Stadtkante“. Alle Wege seien noch gut befahrbar, „aber nicht alle Streckenabschnitte sind für Rennräder geeignet“, empfiehlt der Verein. Außerdem hapert es noch an der Ausschilderung. Die Regionalparkrouten wurden vom Stadtbezirk Berlin- Neukölln und den Kommunen Stahnsdorf und Kleinmachnow initiiert. Das Projekt ging an den Landkreis Potsdam-Mittelmark, der Schilder aufstellen ließ und die Routen an die Kommunen zurückgab. „Die Ausschilderung ist mangel-haft“, sagt Christine Dunkel, „manche fehlen, manche führen auf gefährliche Wege“. Das will der Verein nun selbst ändern: Aufkleber auf vorhandenen Schildern sollen auf sichere Wege leiten. Allerdings kostet die Aktion nicht nur Mühe, sondern auch Geld: „Wir brauchen zirka 350 Aufkleber, die wetterfest sein müssen“, so Dunkel, die mit 500 Euro Kosten rechnet. Eine Anfrage in Stahnsdorf blieb erfolglos: „Wir dürfen die Ausschilderung machen, aber finanziell könne man uns nicht unterstützen“, so Dunkel. Aber der Verein ist vom Erfolg der Aktion überzeugt. Fahrradtouristen, die den attraktiven „Mauerweg“ nutzen, wären schon lange gespannt darauf, das Teltower Umland zu erkunden. Sind die Routen ausgeschildert, kann das Projekt „Teltow-Bike“ beworben werden. „Wir sind im Gespräch mit der Tourismus Mark Brandenburg und Vereinen in Südberlin, auch die IHK Potsdam unterstützt uns“, sagt Dunkel. Fahrradtourismus braucht auch eine Infrastruktur: Hotels mit „Bed and Bike“ Angebot, Gaststätten, Rastplätze und vieles mehr – auch das muss noch alles entwickelt werden. Erste Gespräche dazu verliefen noch etwas schwerfällig: „Wat is’n ditte?“, wurde wenig begeistert von Angesprochenen zurückgegeben. Christine Dunkel bleibt zuversichtlich: „Wenn die ersten mitmachen, ziehen andere nach“. KARSTEN SAWALSKI

Quelle

markt regional
Das Wirtschafts- und Verbrauchermagazin des Regionalen Gewerbevereins e.V.

Der Verein wurde im April 2016 aufgelöst. Die Bezeichnung e.V. gilt daher nicht mehr.